Trainingslehre

Die Trainingslehre ist die Grundlage für geplante Leistungen im Fussball

Gesetzmäßigkeiten des Trainings

  • Qualitätsgesetz: Spezifische Reize bewirken spezifische Anpassungsreaktionen
  • Superkompensation: Zwischen Belastungsanforderung und dem Leistungsniveau des Körpers besteht ein dynamisches Gleichgewicht (Hömöostase). Durch Belastungsreize ausgelöste Anpassungsprozesse verbessern das Leistungsniveau über das Ausgangsniveau hinaus (Superkompensation)
  • Reizschwellengesetz: Anpassungsreaktionen werden nur dann ausgelöst, wenn eine kritische Reizschwelle überschritten wird.
  • Verlauf der Leistungsentwicklung: Mit zunehmendem Leistungsniveau wird trotz eines größeren Trainingsaufwandes der Leistungszuwachs immer geringer.
  • Anpassungsfestigkeit: Ein langfristig aufgebautes Leistungsniveau ist wesentlich stabiler als ein kurzfristig aufgebautes Leistungsniveau.
  • Trainierbarkeit und Leistungsfähigkeit: Trainierbarkeit und Leistungsfähigkeit sind abhängig von Alter und Geschlecht.

Trainingsprinzipien:

  • Prinzip des trainingswirksamen Reizes. Ein Trainingsreiz kann nur dann Anpassungsreaktionen bewirken, wenn die Belastungskomponenten so aufeinander abgestimmt sind, dass die Belastungsdosierung über dem Schwellenwert liegt.
  • Prinzip der progressiven Belastung: Zur Auslösung einer weiteren Leistungssteigerung muss mit zunehmende Leistungsniveau die Belastung erhöht werden.
  • Prinzip der optimalen Relation von Belastung und Erholung: Ein optimaler Leistungszuwacxhs wird nur erreicht, wenn die neue Belastung zum Zeitpunkt der höchsten Superkompensation statt findet.
  • Prinzip der unvollständigen Erholung: Eine Ermüdung durch mehrmalige Belastungsreize in der Wiederherstellungsphase führt zu einer erhöhten Superkompensation.
  • Prinzip der wechselnden Belastung: Durch wechselnde Belastungsformen und abwechselnde Belastungen einzelner Teilsysteme können gleichzeitig mehrere Leistungsfaktoren verbessert werden.
  • Prinzip der richtigen Belastungszusammensetzung: Die Entwicklung einer spezifischen konditionellen Fähigkeit erfordern jeweils eine spezifische Zusammensetzung des Belastungsgefüges.
  • Prinzip der optimalen Relation von allgemeiner und spezieller Ausbildung: Eine zunehmende Spezialisierung ist nur auf der Basis einer vielseitigen körperlichen Allgemeinausbikdung sinnvoll.
  • Prinzip der Individualität und Entwicklungsgemäßheit: Für eine optimale Leistungsentwicklung muss die individuelle Vernalagung und Entwicklung berücksichtigt werden.

Prinzipen zur Festigung der Anpassung:

  • Prinzip des langfristigen Trainingsaufbaus: Ein stabiles und hohes Leistungsniveau kann nur durch einen langfristigen Trainingsaufbau mit Grundlagen-, Aufbau- und Hochleistungstraining erreicht werden.
  • Prinzip der Periodisierung: Auf Perioden intensiver Belastung muss eine Entlastungsphase folgen, da das Leistungsniveau nicht über eine ganze Saison auf dem höchsten Punkt gehalten werden kann.

HIER findest du einen tollen Report über die wichtigsten Punkte der Trainingslehrer von Dr. Peter Wastl vom Institut für Sportwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf: Report Trainingslehre (HIER KLICKEN)

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